Über mich

 

"Malen mit dem heißen Eisen" - so hieß das Kunstseminar, bei dem ich 2001, nach vielen Jahren der Acrylmalerei, mit der Encaustic in Berührung gekommen bin. Das Malen ohne Pinsel, die Hitze der Technik, das Medium des flüssigen Wachses mit seiner fließenden Unberechenbarkeit, all das hat mich fasziniert. Seit diesem ersten Abend im Sommer 2001 brenne ich für diese Maltechnik. Auch heute begeistern mich die Experimentiermöglichkeiten, das Handwerkliche und das wichtige Element des Zufalls, das den kreativen Prozess beeinflusst.

Im Jahr 2004 habe ich die Technik an der Encaustic-Akademie in Weilheim/Teck und Academy of Wales studiert und mit dem Zertifikat "International Teacher of Encaustic Art" abgeschlossen. In den Jahren 2011 bis 2013 habe ich zudem ein Fernstudium der Malerei bei Sabine Kühling-Dufresne in Seeheim-Jugenheim absolviert. Diverse Kurse an der School of Painting in St. Ives haben mir zusätzliche Inspiration und Weiterbildung verschafft.

 

Seit 2008 bin ich Mitglied in der Diskussionswerkstatt für Malerinnen der Germeringer Fraueninitiative "GeFi". Seit 2022 engagiere ich mich im Allinger Kunstforum "Allingas". Zudem biete ich seit 2004 Schulungen für Erwachsene und Kinder an. 

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Die Encaustic - Feurige Kunst aus heißem Wachs

Bei dem Malverfahren Encaustic (dt. Encaustik) wird Wachs mit Pigmenten heißflüssig auf den Malgrund aufgetragen . Diese Technik hat eine deutlich längere Tradition als die Ölmalerei, denn sie erlebte ihre Blütezeit in der Kunst der griechisch-römischen Antike. Bereits 3000 v. Chr. malten die alten Ägypter ihre Mumienporträts in Encaustic. Das Element Feuer hat in dem Malverfahren einen beinahe transzendentalen Stellenwert: In der Vorstellung der Künstler wurden die materialisierten Gedanken unvergänglich auf der Malfläche eingebrannt.

 

Die technischen Entwicklungen unserer heutigen Zeit ermöglichen neue Malweisen in der Encaustic - zum Beispiel mithilfe eines heißen Untergrundes, der Hotplate, mit dem ebenfalls heißen Encaustic-Pen und dem Heißluftföhn - die ich mir regelmäßig in autodidaktischer Arbeitsweise aneigne. Der Schwerpunkt meiner momentanen Arbeit liegt im Experimentieren mit Encaustic und anderen Materialien wie Gips, Stoff, Tinte, Rost und Textilien. Auch Shellack und ein Bunsenbrenner spielen eine wichtige Rolle.

 

Zudem stelle ich individuell für jedes Bild das Encausticwachs aus Bienenwachs und Farbpigmenten selbst her. Damit beginnt der künstlerische Schaffensprozess bereits bei der Produktion der Farben.

 

Neben den unzähligen Möglichkeiten der Darstellung haben Encaustic-Bilder einen entscheidenden Vorteil: sie vergilben nicht. Denn das Licht wird nicht von der Oberfläche reflektiert, sondern dringt in das Wachs ein, wodurch eine einmalige schimmernde Wirkung entsteht.

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Auszeichnungen und Nominierungen



Stimmen aus Presse und Öffentlichkeit

"Das Feuer ihrer Kunst ist wortwörtlich in das Wachs ihrer Bilder eingebrannt"

~ Badner Kulturnachrichten am 24. Juni 2022

 

 

"Mit großer Leidenschaft und Leuchtkraft gestaltet sie eindrucksvolle Werke."

~ Badner Kulturnachrichten am 10. Juli 2020

 

 

"Sie widmet sich mit bewundernswerter Energie ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien führt sie zu immer neuen, teilweise unkonventionellen Gestaltungsmöglichkeiten, besonders - aber nicht nur - in der Encausticmalerei. Ständig entwickelt sie ihre künstlerischen Themen und Ausdrucksmöglichkeiten weiter."

~ Hildegard Jacobs, Leiterin der Diskussionswerkstatt für Malerinnen der GeFi

 

 

"Birgit ist eine vielseitige Künstlerin, die den Mut hat, Neues zu produzieren, Erlerntes weiter zu entwickeln, mit viel Fantasie, Fleiß und ausgefallenen Ideen ihre Kunst zu erschaffen. [...] Mich faszinieren ihre Encaustic-Bilder, deren Weiterentwicklung sie sich verschrieben hat. Ob auf der Leinwand mit Acrylfarben, oder Wachs auf Spezialgrund, ihre Kunstwerke laden den Betrachter zum Verweilen ein."

~ Roswita Kulbach, GeFi

 

 

"Sie inspiriert uns durch ihre Experimentierfreude"

~ Brigitte Bornemann, GeFi

 

 

"Die farbenfrohen Encaustic-Bilder von Birgit Fischer" lobt die Süddeutsche Zeitung als "faszinierend"

~ Ruth Gemeinhardt, Süddeutsche Zeitung, November 2005